Ortsfeuerwehr Jürgenstorf                                                                                                                                                 Samtgemeinde Scharnebeck
 

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10.08.2009
Großfeuer auf Bauernhof in Echem
-Kuhstall und mehrere hundert Strohballen abgebrannt-


Bei einem Großfeuer auf einem Bauernhof in Echem (SG Scharnebeck) ist in der Nacht zu Montag ein Sachschaden von mind. 1 Mio. € entstanden. Als Brandursache wird Brandstiftung vermutet.

Nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Dahlenburg bereits am Nachmittag gefordert waren traf es in der Nacht zu Montag die Feuerwehren der Gemeinde Scharnebeck. Innerhalb weniger Wochen wurden Sie erneut zu einem Großfeuer alarmiert. Diesmal brannte es auf dem Anwesen Soltau“ in Echem.

Gegen 01.40 Uhr wurde von der Feuerwehr und Rettungsleitstelle des Landkreises Lüneburg Großalarm für die Feuerwehren Echem, Jürgenstorf, Lüdersburg, Hohnstorf, Hittbergen, Barförde, Brietlingen und Scharnebeck ausgelöst. Somit wurden die Züge 1, 3 und 4 der Samtgemeinde Feuerwehr in Marsch gesetzt.

Die Meldung lautete : Brennt Kuhstall, Hof Soltau, in Echem !“.

Auch dieses mal wies ein weithin sichtbarer Feuerschein den Einsatzkräften den Weg. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges der Feuerwehr Echem, brannte es an zwei Stellen gleichzeitig. Ein Kuhstall und eine Reihe Strohballen an zwei ca. 100m voneinander entfernten Standorten standen im Vollbrand.

Zunächst wurden noch Kühe in dem als Melkstall verwendeten Gebäude vermutet. Dies bestätigte sich im weiteren Verlauf des Einsatzes nicht. Was jedoch zunächst eine starke Vermutung war, wurde später von der Polizei nach derzeitigem Ermittlungstand bestätigt : die Wahrscheinlichkeit für Brandstiftung liegt sehr hoch.

Die Wehren unter Leitung des stell. GemBM Wolfgang Pingel, begannen sofort mit einen massiven Löschangriff. Parallel musste der Kuhstall und die Strohmiete gelöscht, ein Wohnhaus, und zwei weitere Nebengebäude mit Riegelstellung vor einem Übergreifen der Flammen geschützt und gleichzeitig eine weitläufige Wasserversorgung aufgebaut werden.

Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet :

A) Löschen der Strohballen, bzw. Aufbauen einer Wasserversorgung hierfür, und
B) Löschen des Stalls und Halten des Wohnhauses.

Das brennende Gebäude war jedoch nicht mehr zu halten. Unter lauten Zerknallen der Eternitbedachung wurde es völlig zerstört. Auch die Rundballen ließ wurden ein Raub der Flammen.

Zwischenzeitlich trafen zwei RTW und ein Notarzt, sowie im weiteren Verlauf der OrgaLtr. Rettungsdienst und der leitende Notarzt (LNA) an der Einsatzstelle ein. Das Besitzerehepaar, deren Tochter, sowie mehrere Angehörige musste betreut werden.

Der Landwirt hatte es wohl noch geschafft, Gerätschaften aus dem ca. 20 x 40m großen Stall zu schaffen, dennoch entstand, nach ersten Schätzungen der Polizei, ein Schaden von ca. einer Million Euro.

Der Feuerwehr gelang es einen noch größeren Schaden zu verhindern, die Nebengebäude (eine weitere Scheune und ein weiterer Kuhstall) konnten gehalten werden.

Die Wasserversorgung bereitete den Einsatzkräften jedoch zunächst Schwierigkeiten. Es mussten insgesamt 12 C, 1 B Rohre versorgt werden. Sie wurden über Hydranten, Bohrbrunnen und dem rund 800m entfernten Fluß Wetter gespeist.

Weiterhin waren rund 12 Trupps unter schwerem Atemschutz in Schwerstarbeit im Einsatz.

Die im hinteren Bereich des Anwesens liegenden Strohballen ließ man kontrolliert abbrennen. Unter Zuhilfenahme von 2 Druckbelüftern und später einem Radlader, der das Brandgut auseinander zog, dauerten die Löscharbeiten bis in die Mittagsstunden an.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Hergang und zur weiteren Brandursache aufgenommen. Hinweise an die Polizei in Lüneburg unter Tel.: 04131/292215

Eingesetzte Kräfte und Fahrzeuge : Stärke insgesamt : 165 Kräfte

FF Echem : LF 16/24, MTW, GW-Mess,
FF Jürgenstorf : TSF
FF Lüdersburg : TSF
FF Hohnstorf : LF 20/24, MTW
FF Hittbergen : MTW
FF Barförde : TSF
FF Brietlingen : ELW 2,
FF Scharnebeck : KdoW, TLF 16/25, LF 16/12, ELW 1
FF Rullstorf : TSF,MTW
FF Boltersen : MTW
FTZ : LKW, RW2
Rettungsdienst : 2 RTW, 1 Ltd. Notarzt, ELRD
Polizei : 2 Fz.
Sonstige : KBM, GemBM Scharnebeck, stellv. GemBM Scharnebeck, B.v.D. Scharnebeck, KPW, stellv. KPW,

Bericht: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg
Bild: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg





 

 

19.07.2009
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Echem und Scharnebeck

Am Sonntag Mittag ist ein junger Mann bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 53 lebensbedrohlich verletzt worden. Am PKW entstand Totalschaden.

Der Fahrer war auf der K53 von Echem in Richtung Scharnebeck unterwegs, als er in einer langen Rechtskurve die Kontrolle über seinen Opel Corsa verlor. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit einem Straßenbaum.

Im weiteren Verlauf schleuderte er weiter in den linken Straßengraben, wo er zwei weitere Bäume touchierte, bis er schließlich im Unterholz zum Stehen kam.

Glück im Unglück hatten zwei Fahrradfahrer, die gerade die Unfallstelle in Richtung Echem ca. 10m passiert hatten, als der PKW hinter Ihnen einschlug. Zusätzlich konnten zwei PKW die ebenfalls in die gleiche Richtung unterwegs waren, gerade noch rechtzeitig bremsen und einen Frontalzusammenstoß verhindern.
Die Rettungskräfte fuhren mit einem Großaufgebot an, da zunächst die genaue Anzahl der verletzten Personen unbekannt war.

So wurde der Zug „4“ der Samtgemeinde Scharnebeck mit den Feuerwehren, Echem, Jürgenstorf und Lüdershausen, sowie die Feuerwehr Scharnebeck alarmiert. Weiterhin zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug.

Der Fahrer war, laut Zeugenaussagen die auch den Notruf abgesetzt und erste Hilfe geleistet haben, beim Eintreffen nicht ansprechbar. Er war eingeklemmt und musste im Verlauf der Rettungsmaßnahmen mittels einer sog. „Crash-Rettung“ aus seinem Fahrzeugwrack befreit werden.

Dazu wurde das Dach des Opel mit hydraulischen Rettungsgerät abgetrennt. Der junge Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in den Schockraum des Klinikum Lüneburg gebracht.
Die Kreisstraße war für die Rettungsmaßnahmen in beide Richtungen voll gesperrt.

Eingesetzte Kräfte und Fahrzeuge : Stärke insgesamt : ca. 50 Kräfte
FF Scharnebeck : TLF 16/25, LF 16/12, ELW
FF Echem : LF 16/24, MTW
FF Lüdersburg : TSF
FF Jürgenstorf : TSF
FTZ : RW2
Sonstige : stellv. GemBM Scharnebeck, B.v.D. Scharnebeck, KPW, stellv. KPW
Rettungsdienst : 2 RTW, 1 NEF
Polizei : 1 PKW


Bericht: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg
Bild: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg

 

 

10.07.2009
300.000,-- Euro Schaden bei Feuer in Neu Jürgenstorf

Bei einem Großfeuer in Neu Jürgenstorf, ist in der Nacht zu Freitag ein Wohnkomplex mit angebautem Nebengebäude fast vollständig vernichtet worden.

Gegen 01.00 Uhr wurden der Löschzug „1“ mit den Feuerwehren Scharnebeck, Boltersen, Rullstorf und der „Zug 4“ mit den Wehren Echem, Lüdersburg und Jürgenstorf, sowie der Einsatzleitwagen aus Brietlingen alarmiert. Ein Mieter eines Mehrfamilienhauses in Neu Jürgenstorf, Heidfurt 5a, hatte die Feuerwehr wegen eines Dachstuhlbrandes gerufen.

Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehren eintrafen, brannte das Gebäude auf gesamter Länge bereits in voller Ausdehnung. Sofort wurde mit einem massivem Löshangriff in zwei Brandabschnitten, mit insgesamt 12 C und 2 B-Rohren versucht ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Aufgrund der engen Bebauung im Innenhof des Wohnbereiches, hatte das Feuer über einen fest verbauten Unterschlag mit Holzverkleidung, der vom Haupthaus nur ca. 10m entfernt ist, das Nachbargebäude bereits erreicht.

Diese Bauform wirkte wie ein Kamin und das Feuer konnte in den Dachstuhl vordringen. Ein Totalschaden konnte hier jedoch durch die Feuerwehr verhindert werden.

Das Hauptgebäude, indem drei Wohnungen und einen Sprachheilkindergarten im ersten Stock und Erdgeschoß untergebracht sind, war jedoch nicht mehr zu retten. Es brannte im Dachstuhl und oberen Geschoß auf einer Fläche von 10 x 20m fast vollständig aus.

Die Wasserversorgung musste über mehrere Hydranten und Bohrbrunnen sichergestellt werden. Zeitweise waren bis zu 6 Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz, davon allein drei im Innenangriff.

Weiterhin wurde zur Eigensicherung der Einsatzkräfte ein RTW aus der neuen Wache in Bockelkaten, sowie ein Gerätewagen zur Schadstoffmessung an die Einsatzstelle beordert.

Glück im Unglück war, das weder Menschen noch Tiere in den benachbarten Stallungen zu Schaden gekommen sind.
Die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgen hinein. Weitere Feuerwehren aus der Samtgemeinde wurden, zum Austausch der Atemschutzgeräteträger nachalarmiert. Um ein endgültiges Ablöschen von Glutnestern sicherzustellen, wurde im weiteren Verlauf auch die FF Adendorf mit Wärmebildkamera nach alarmiert.

Die Polizei hat Brandstelle beschlagnahmt. Nach ersten Aussagen wird der Ausbruchsort im Dachbereich vermutet. Über die Ursache des Brandes kann zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden, die Ermittlungen dauern an. Die Wohnungen und der Kindergarten sind jedoch unbewohnbar.


Eingesetzte Kräfte und Fahrzeuge : Stärke insgesamt : ca. 140 Kräfte
FF Scharnebeck : TLF 16/25, LF 16/12,
FF Boltersen : LF 16/12, MTW
FF Rullstorf : TSF, MTW
FF Echem : LF 16/24, MTW, GW-Mess
FF Lüdersburg : TSF
FF Jürgenstorf : TSF
FF Brietlingen : ELW 2, LF 16/12
FF Hohnstorf : LF 20/24, TSF, MTW
FF Adendorf : LF 20/30
FTZ : RW2, LKW

Sonstige :
GemBM Scharnebeck, stellv. GemBM Scharnebeck, B.v.D. Scharnebeck, PW
Rettungsdienst : RTW
Polizei : 1 PKW


Bericht: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg
Bilder: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg

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